Jimi Hendrix – Electric Lady Lover

 

Die unter dem Künstlernamen Jimi Hendrix bekannte Rocklegende gilt als einer der talentiertesten und einflussreichsten Musiker aller Zeiten. Der US-amerikanische Musiker wurde 1942 in Seattle als John Allen Hendrix geboren. Seine erste Akustik-Gitarre bekam er mit 16 Jahren von seinem Vater Allen. Bereits zwischen seinem 19. und 21. Lebensjahr reiste er mit verschiedenen renommierten Künstlern wie beispielsweise Little Richard, den Isley Brothers und The Supremes als Gitarrist durch die Staaten.

Ein aufsteigender Stern

Jimis wirklich kreative Phase begann erst, als er 1965 und 1966 mit seiner eigenen Band Jimmy James and the Blue Flames in verschiedenen Clubs auftrat und sich weiterentwickelte. 1966 wurde sein Talent von Chas Chandler, dem Ex-Bassisten der Animals erkannt, als er im New Yorker Café Wha? die Nummer Hey Joe spielte. Im gleichen Jahr wurde die Band Jimmi Hendrix Experience in London gegründet und es gab Auftritte in populären Clubs unter anderem in London, Paris und München. 1967 hatte er einen seiner bekanntesten Auftritte beim Montery Pop Festival in Kalifornien. Als Teil der Bühnenshow zündete er nach dem Lied Wild Thing seine geliebte Gitarre an. 1968 entstand das Album Electric Ladyland, das ein voller Erfolg wurde. Schon damals hatte er seinen Namen als aufregendster Live-Performer weg.

Der letzte Akt …

1969 lieferte Jimi eine fulminante Darbietung auf dem Woodstock-Festival ab, welche als sein Statement zum Vietnamkrieg verstanden werden darf. Er spielte eine rein akustische aber unverkennbare Antikriegsmelodie, die auf der amerikanischen Nationalhymne basierte und durch Kriegs-Angriffsgeräusche durchsetzt war. 1970 gründete Jimi seine neue Band of Gypsys in Manhattan. Dieses Jahr wurde zum Höhepunkt seiner Karriere. Er baute außerdem ein unabhängiges Musikstudio mit dem Namen Electric Lady Studios in New York auf, in dem das neue Album First Rays of the New Rising Sun aufgenommen wurde. Seinen letzten Auftritt hatte Jimi beim Love and Peace Festival, welches am 6. September auf der Insel Fehmarn stattfand. Im selben Jahr am 18. September 1970 starb der Gitarren-Virtuose an einer Überdosis im jungen Alter von nur 27 Jahren.

1992 wurde Jimi Hendrix in die Hall of Fame des Rock and Roll aufgenommen. Weiterhin wurde ihm im selben Jahr ein Grammy für sein Werk und Leben verliehen. Und nur zwei Jahre später widmete man ihm einen der begehrten Sterne auf dem berühmten Walk of Fame in Hollywood. Und obwohl die Nummer All Along The Watchtower aus der Feder Bob Dylans stammte, ist die von Jimi Hendrix vorgetragene Version diejenige, die mehrfach ausgezeichnet und auch in die Liste mit den besten Liedern aller Zeiten des Rolling-Stone-Magazins aufgenommen wurde.

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